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Medizinhistorische und medizinethische Veranstaltungsreihe im Sommersemester 2018

Buchvorstellung: Gedenkbuch für die Münchner Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde (Göttingen: Wallstein Verlag, 2018).

Mo, 02. Juli, 19:00–21:00 Uhr, NS-Dokumentationszentrum München, Max-Mannheimer-Platz 1, 80333 München, Auditorium

Mit Beiträgen von:
Prof. Dr. Mirjam Zadoff, Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München
Prof. Dr. Marion Kiechle, Bayerische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst
Josef Mederer, Präsident des Bezirkstags von Oberbayern
Prof. Dr.-Ing. Winfried Nerdinger, Gründungsdirektor des NS-Dokumentationszentrums München
Dr. Hans-Georg Küppers, Kulturreferent der Landeshauptstadt München
Robert Domes, Irsee, Journalist und Schriftsteller („Nebel im August“)
Prof. Dr. Michael von Cranach, AG „Psychiatrie und Fürsorge im Nationalsozialismus in München“
Prof. Dr. Annette Eberle, Katholische Stiftungshochschule München
Prof. Dr. Gerrit Hohendorf, Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der TUM
Dr. Sibylle von Tiedemann, AG „Psychiatrie und Fürsorge im Nationalsozialismus in München“
Angehörigen von Münchner „Euthanasie“-Opfern
Dipl.-Sozialpäd. (FH) Gottried Wörishofer, Geschäftsführer der Münchner Psychiatrie-Erfahrenen (MüPE) e. V.
Oswald Utz, Ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter der Landeshauptstadt München
Prof. Dr. Peter Brieger, Ärztlicher Direktor des kbo-Isar-Amper-Klinikums

Die Veranstaltung wird in Gebärdensprache und in Leichte Sprache übertragen.

Veranstalter:
NS-Dokumentationszentrum München
Bezirk Oberbayern
Arbeitsgruppe „Psychiatrie und Fürsorge im Nationalsozialismus in München“
Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der TUM

Das Programm finden Sie hier.


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Medizinhistorische und medizinethische Veranstaltungsreihe im Sommersemester 2018

Medizin in der Literatur der Neuzeit

Mo, 25. Juni, 18:00–20:00 Uhr, Klinikum rechts der Isar, Hörsaal B
Präsentation der fünfbändigen Neuerscheinung: Dietrich v. Engelhardt, Medizin in der Literatur der Neuzeit, Heidelberg: Mattes Verlag, 2018.
Bd. 1: Darstellung und Deutung, Bd. 2: Bibliographie der Forschung, Bd. 3: Anthologie literarischer Texte, Bd. 4: Wissenschaftliche Studien, Bd. 5: Themen – Autoren – Werke

Mit Vorträgen von:
Prof. Dr. Gian Franco Frigo, Dipartimento di Filosofia, Universität Padua
Medicina mentis et corporis oder die Beziehungen zwischen Philosophie und Medizin
Prof. Dr. Hans Förstl, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Klinikum rechts der Isar, TUM
Malerei und Medizin
Prof. Dr. Wolfgang Mastnak, Klinikum der Tongji Universität Shanghai und Hochschule für Musik und Theater München
Musik und Medizin
Prof. Dr. Dietrich v. Engelhardt, ehem. Kommissarischer Direktor des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin der TUM
Die Welt der Medizin im Medium der Literatur
Anschließend Empfang im Hörsaalfoyer.

Das Programm finden Sie hier.


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Medizinhistorische und medizinethische Veranstaltungsreihe im Sommersemester 2018

Die Veranstaltungen zeigen die Vielfalt der Forschungsfelder in dem Fach ‚Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin‘:

  • Die Umsetzung des „Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ (GzVeN) in Ingolstadt (Vortrag)
  • Krankheit und Ausgrenzung – historische Perspektiven. Das Beispiel Aussatz (Vortrag)
  • Radiologie im Nationalsozialismus (Ausstellungsführung)
  • Medizin in der Literatur der Neuzeit (Buchvorstellung)
  • Gedenkbuch für die Münchner Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde (Buchvorstellung)

Das ausführliche Programm finden Sie hier.

 


Stellenausschreibung

Wir suchen eine Studentische Hilfskraft für Bibliothekstätigkeiten für 8 h/Woche. Die ausführliche Stellenausschreibung finden Sie hier, (Bewerbungsschluss: 13.04.2018).


Lehre

GTE-Wahlpflichtfach: Medizingeschichtliche Spuren im Münchner Stadtbild – Seminar und Rundgang als Blockseminar im Sommersemester 2018

Termine: 27.04.2018, 15:00–19:00 Uhr; 08.06.2018, 15:00–19:00 Uhr, 09.06.2018, 09:00–18:00 Uhr. (nur FR/FR/SA)

Dozenten: Bernhard Seidler, B. A. (Arzt, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der LMU München, Institut für Kunstgeschichte)

Manuel Förg, M. A. (wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TUM, Institut für Geschichte und Ethik der Medizin)

Bild: Königliche Neue Anatomie, 1913. Bildnachweis: https://img.oldthing.net/9985/29827626/0/n/Ansichtskarte-Schwanthalerhoe...

Thema

Die medizinische Versorgung von Kranken hat die Münchner Stadtgesellschaft im Lauf der Geschichte vor vielfältige Herausforderungen gestellt. In unserem Wahlfach möchten wir uns mit den Spuren beschäftigen, die die Krankenversorgung seit dem Mittelalter im Stadtbild hinterlassen hat. Diese werden wir uns – nach einer einführenden Sitzung – in Form kleiner Rundgänge (ein Freitagnachmittag und ein Samstag, s. u.) vor Ort erarbeiten. Dabei sollen vor allem die Wechselwirkungen von medizinischer Erkenntnis und architektonisch-städtebaulicher Gestaltung von  Gebäuden und Anlagen im Vordergrund stehen.

Termine und Ort

Das Wahlfach wird als Blockseminar durchgeführt, d. h. Ihre Präsenzpflicht beschränkt sich auf die folgenden drei Termine: Freitag, 27.04.2018, 15:00–19:00 Uhr (Vorbesprechung und Referatsverteilung); Freitag, 08.06.2018, 15:00–19:00 Uhr, Samstag, 09.06.2018, 09:00–18:00 Uhr.

Die Vorbesprechung und Referatsverteilung findet im Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der TUM statt (Trogerstr. 14, EG, Seminarraum); je nach Interessenslage werden dann die Treffpunkte für die Rundgänge am Freitag und Samstag festgelegt.

Leistungsnachweis

Der Leistungsnachweis besteht aus einem Referat (je nach Sujet und Teilnehmerzahl einzeln oder in der Gruppe) sowie einem Handout zu einem Gebäude oder Thema der Münchner Medizingeschichte.

Anmeldemodalitäten und Kontakt

Bitte melden Sie sich bei Interesse innerhalb der angegebenen Frist (02.04.2018) auf meditum.de an. Rückfragen zum Wahlfach richten Sie bitte an:

b.seidler@campus.lmu.de oder manuel.foerg@tum.de


Veranstaltungsreihe

Medizinhistorische und medizinethische Veranstaltungsreihe im Wintersemester 2017/2018

Utopien und Irrwege – Was ist aus der Geschichte des Sozialistischen Patientenkollektivs (SPK) heute zu lernen? (Podiumsdiskussion und Buchvorstellung)

Das Sozialistische Patientenkollektiv (SPK) war Anfang der 1970er-Jahre in Heidelberg ein Versuch des selbstbestimmten und revolutionären Umgangs mit psychischer Krankheit. 

Weitere Informationen zu dem geschichtlichen Hintergrund, dem Autor und den Diskussionsteilnehmern finden Sie hier.

 


Nachwuchspreis Lehre für das Studienjahr 2016/17

Unser Kollege, Herr Manuel Förg, M. A., wurde von dem Lehrbereich 2 mit dem Nachwuchspreis Lehre 2016/17 ausgezeichnet.


Veranstaltungsreihe

Medizinhistorische und medizinethische Veranstaltungsreihe im Wintersemester 2017/2018

Die Veranstaltungen zeigen die Vielfalt der Forschungsfelder in dem Fach ‚Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin‘:

  • Paläopathologie – Wie man auch aus bayerischen Skeletten und Mumien ‚Geschichte‘ lesen kann (Vortrag)
  • „Pflege ihn; und wenn du mehr ausgibst, will ich dir’s bezahlen“ – Historische Perspektiven und ethische Aspekte der Debatte um die Ökonomisierung des Krankenhauses (Vortrag)
  • Die Seele ist ein Oktopus – Antike Vorstellungen vom belebten Körper (Ausstellungsführung)
  • Medizin an den Grenzen des Lebens – Zur aktuellen Debatte um die Sterbehilfe (Vortrag)
  • Utopien und Irrwege – Was ist aus der Geschichte des Sozialistischen Patientenkollektivs (SPK) heute zu lernen? (Podiumsdiskussion und Buchvorstellung)

Das ausführliche Programm finden Sie hier.


Lehre

‚Wahnsinn‘ im Spiegel der Literatur: GTE-Wahlpflichtfach als Blockseminar im WS 17/18

Psychische Erkrankungen spielen in der Literatur der Neuzeit eine große Rolle. Das Blockseminar widmet sich der Art und Weise, wie ‚Melancholie‘, ‚Wahnsinn‘, ‚Geisteskrankheit‘ oder Depression in literarischen Werken dargestellt werden, wie die subjektive Wahrnehmung der Krankheit bei den Betroffenen zum Ausdruck kommt, wie die gesellschaftliche Stigmatisierung und medizinische Behandlung der Patienten geschildert werden und welche Bedeutung die Symbolik der Erkrankung für das jeweilige literarische Werk hat. Weitere Informationen finden Sie hier [pdf, 110 kb].


 

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