Aktuelles

▼ Gedenken an die Opfer der NS-„Euthanasie“-Morde am 18. und 21. Januar 2019 in München und Haar (bei München). 

Am 18. Januar 1940 fand der erste Transport von Patienten in eine Tötungsanstalt im Rahmen der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Aktion T4 statt: 25 Männer aus der Heil- und Pflegeanstalt Eglfing-Haar wurden nach Grafeneck auf der schwäbischen Alb deportiert. Aus diesem Grunde erinnern am 18. Januar 2019 verschiedene Gruppen und Initiativen in München, unter anderem die „Arbeitsgruppe Psychiatrie und Fürsorge im Nationalsozialismus in München“, das kbo-Isar-Amper-Klinikum München-Ost, das NS-Dokumentationszentrum München, die Gedenkinitiative „Euthanasie“-Opfer in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der TUM an die mindestens 2026 Münchner Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde. Die Namen der ermordeten Menschen werden in einer Kunstinstallation am NS-Dokumentationszentrum München und am kbo-Isar-Amper-Klinikum München-Ost projiziert, es werden drei Erinnerungszeichen für „Euthanasie“-Opfer enthüllt und am Abend findet eine Vortrags- und Gedenkveranstaltung im kbo-Isar-Amper-Klinikum München-Ost statt. Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem beigefügten Faltblatt.   
 
Weitere Informationen finden Sie hier.
 
 
 
 

DGPPN-Antistigma-Preis 2018

Unsere Kollegin, Frau Eva Kuhn, Mag. theol., BAiur, seit dem 01.09.2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, hat gemeinsam mit Katharina Eyme und Carolin Kieckhäfer stellvertretend für Blaupause – Initiative für mentale Gesundheit im Gesundheitswesen e. V. den DGPPN-Antistigma-Preis 2018 erhalten. Der Förderpreis zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen wurde verliehen bei dem Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN), dem europaweit größten Fachkongress der psychischen Gesundheit. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wurde geteilt.

Die Preisträgerinnen bei der Verleihung: Carolin Kieckhäfer, Eva Kuhn (TUM), Katharina Eyme (Von links nach rechts; Foto: privat).

 

 

 


 

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