Aktuelles

Lehre

‚Wahnsinn‘ im Spiegel der Literatur: GTE-Wahlpflichtfach als Blockseminar im WS 17/18

Psychische Erkrankungen spielen in der Literatur der Neuzeit eine große Rolle. Das Blockseminar widmet sich der Art und Weise, wie ‚Melancholie‘, ‚Wahnsinn‘, ‚Geisteskrankheit‘ oder Depression in literarischen Werken dargestellt werden, wie die subjektive Wahrnehmung der Krankheit bei den Betroffenen zum Ausdruck kommt, wie die gesellschaftliche Stigmatisierung und medizinische Behandlung der Patienten geschildert werden und welche Bedeutung die Symbolik der Erkrankung für das jeweilige literarische Werk hat. Weitere Informationen finden Sie hier [pdf, 110 kb].


 Stellenausschreibung 

Studentische oder wissenschaftliche Hilfskraft (w/m) für IT-Tätigkeiten (6 h/Woche) zum nächstmöglichen Zeitpunkt gesucht. Nähere Informationen finden Sie hier [pdf, 80 kb].


Veranstaltung

Kurzvorträge und Podiumsdiskussion bei den 17. Münchner Wissenschaftstagen: Präimplantationsdiagnostik: Recht auf ein gesundes Kind?

26.11.2017, 14:30-15:30 Uhr, Alte Kongresshalle auf der Theresienhöhe, München (U-Bahnhaltestelle ‚Schwanthalerhöhe‘ U4/U5)

» Professor Dr. med. Ursula Zollner, Vorsitzende der Bayerischen Ethikkommission für Präimplantationsdiagnostik
» Prof. Dr. med. Gerrit Hohendorf, Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, TUM
» Moderation: Prof. Dr. theol. Arne Manzeschke, Evangelische Hochschule Nürnberg

Das Programm der 17. Münchner Wissenschaftstage mit weiteren Informationen finden Sie hier [Link].


 Veranstaltung 

Buchpräsentation ‚Die Ärzteschaft in Bayern und die Praxis der Medizin im Nationalsozialismus
24.07.2017, 19:00 Uhr, NS-Dokumentationszentrum München

Im Zentrum der Publikation steht die Umgestaltung der ärztlichen Standesorganisationen in Bayern in der Zeit des Nationalsozialismus im Sinne einer rassenhygienisch fundierten Gesundheitspolitik des „Ausmerzens“. Nachgezeichnet wird, ausgehend von der Ausschaltung jüdischer und politisch unerwünschter Arztinnen und Ärzte in der „Hauptstadt der Bewegung“ sowie der Abschaffung demokratisch legitimierter Formen der ärztlichen Selbstverwaltung, die verantwortliche Beteiligung der regionalen Ärzteführer an einer Umgestaltung des Gesundheitswesens, das die Verbrechen der Zwangssterilisation und der Krankenmorde ermöglichte. Die der Publikation zugrundeliegende Studie wurde angeregt und finanziell unterstützt durch die Bayerische Landesärztekammer (BLÄK) und am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Technischen Universität München durchgeführt. Die Buchpräsentation findet in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum München statt.

Ihre Gesprächspartner sind:

» Prof. Dr. Michael von Cranach, Arbeitsgruppe „Psychiatrie und Fürsorge im Nationalsozialismus“ (Moderation)
» Prof. Dr. Annette Eberle, Katholische Stiftungsfachhochschule München, Abteilung Benediktbeuern (Autorin)

» Prof. Dr. Gerrit Hohendorf, Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Technische Universität München
» Dr. Max Kaplan, Präsident der Bayerischen Landesärztekammer

Weitere Informationen finden Sie hier [pdf, 3,36 MB].


 Auszeichnung 

Preisträger des Preises für den besten Ethikessay im SoSe 2016 ausgezeichnet

Im SoSe 2016 hat das Institut für Geschichte und Ethik der Medizin einen Preis für die beste Hausarbeit im Rahmen des Ethikseminars ausgelobt. Aus den eingereichten Ethikessays haben die Dozentinnen und Dozenten den besten ausgewählt. Der Preisträger, Herr Christian Matek, erhält für seine Arbeit Der Doktor hinter dem Touchscreen: Medizinethische Überlegungen zu Chancen und Risiken von mHealth-Apps[pdf,150 kb] einen Gutschein der Fachbuchhandlung Lehmanns über 149,- EUR. Das Preisgeld wurde vom Lehrbereich Longitudinal Begleitende Fächer zur Verfügung gestellt.


Veranstaltung

Eröffnung der Wanderausstellung 'Gedenkort T4' in Benediktbeuern

30.05.2017, 17:00 Uhr, Katholische Stiftungsfachhochschule München in Benediktbeuern

Die Wanderausstellung ‚Gedenkort T4‘ dokumentiert die Krankenmorde in der NS-Zeit.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Veranstaltung

Tag der offenen Tür des Klinikums rechts der Isar (MRI)

Das Klinikum rechts der Isar (MRI) feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen als Universitätsklinikum der Technischen Universität München. Aus diesem Anlass findet am Samstag, den 27. Mai 2017 ein Tag der offenen Tür mit Führungen, Workshops, Vorträgen und Kinderprogramm statt.

Das Institut für Geschichte und Ethik der Medizin wird mit zwei Vorträgen vertreten sein. Diese sind für die folgenden Uhrzeiten geplant:

Weitere Informationen finden Sie hier.



Jahresbericht 2015 und 2016 des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin


Lehre

Hybridwesen in Forschung, Literatur und bildender Kunst: GTE-Wahlfach im SoSe 2017 (Blockseminar)

05.05.2017; 30.06.-01.07.2017; Dozent: Manuel Förg, M. A.

Hybridwesen – vor allem die Verbindung aus Mensch und Tier in einem Organismus – beflügeln seit der Antike die Phantasie. Chimären, Zentauren oder Sphingen: Mischwesen fanden vielfach Eingang in Literatur und bildende Kunst. In der modernen (Gen-)Forschung ist die Schöpfung dieser Hybriden realistischer als je zuvor. Im Rahmen des Wahlfaches werden wir folgenden Fragenkomplexen nachgehen:

  • Moderne Forschung: Welche technischen Möglichkeiten zur Erzeugung von Tier-Mensch-Mischwesen existieren bereits? Welche Entwicklungen sind absehbar? Welche juristischen und ethischen Einschränkungen gibt es aktuell – und wie sinnvoll sind sie?
  • Kulturgeschichte: Welche Vorstellungen von Mischwesen existierten in der Antike, im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit? In welcher Weise fanden sie Niederschlag z.B. in der antiken Vasenmalerei? Wie wurden in jüngerer Vergangenheit die Fortschritte der Biomedizin in der Presse rezipiert?

Ziel ist es, aktuelle Forschungsdiskussionen und -ergebnisse in ihren kulturgeschichtlichen Hintergrund einzubetten und unsere eigenen Vorstellungen kritisch zu hinterfragen. Sind Hybride per se abzulehnen – oder eröffnen sie ungeahnte und ethisch vertretbare Perspektiven für die Medizin?

Weitere Informationen finden Sie hier.


Veranstaltung

Antike Chirurgie: Sonderausstellung im Römischen Museum, Augsburg

19.01.­–31.03.2017 Verlängert bis einschließlich 15.04.2017

Die Sonderausstellung ‚Antike Chirurgie‘ wurde von SchülerInnen des Gymnasiums bei St. Stephan in Augsburg erarbeitet. Unterstützt wurde das Projekt von Katharina-Luise Link, M.A., Archäologin und ehemalige Mitarbeiterin des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin, Manuel Förg, M.A., einem wissenschaftlichen Mitarbeiter des Instituts, sowie von dem Römischen Museum in Augsburg.

Bei der Ausstellungsvorbereitung beschäftigten sich die SchülerInnen mit den Schriften berühmter Ärzte wie Hippokrates, Galen und Celsus und den dort beschriebenen Anleitungen für Operationen am Schädel und am Auge, Beispielen der inneren Medizin sowie mit Fragen zu den Betäubungsmethoden der antiken Arzneikunde.

Neben chirurgischen Instrumenten aus dem Fundus des Römischen Museums zeigt die Ausstellung Leihgaben sowie ertastbare Repliken der Objekte. Ein Audioguide und Blindenschrift auf den Nachbildungen machen die Ausstellung auch für sehbinderte Besucher erfahrbar.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Veranstaltung

Rundgang durch die Münchner Glyptothek – Streiflichter der antiken Medizin

Ein Rundgang durch die Münchner Glyptothek unter dem Thema ‚Streiflichter der antiken Medizin‘ mit einer Führung durch Manuel Förg, klassischer Archäologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der TUM, wird am 13. Januar 2017 von 15:30 Uhr bis 16:45 Uhr stattfinden. Treffpunkt ist um 15:15 Uhr vor der Glyptothek (bei schlechtem Wetter im Vorraum). Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen. Der Eintritt beträgt 6 € bzw. 4 € für Mitglieder des Alumni-Clubs der Fakultät für Medizin der TUM und Ermäßigungsberechtigte. Eine Anmeldung unter alumni.med@tum.de ist erwünscht.

Weitere Informationen finden Sie auf dem Poster.


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