Prof. Dr. med. Gerrit Hohendorf

 

Stellvertretende Institutsleitung

Leitung des Arbeitsbereichs Medizingeschichte

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie


Kontakt

 

Telefon: +49 89 4140 4041

E-mail: gerrit.hohendorf@tum.de

 

Sprechstunde: nach Vereinbarung

 

 

 


Kurzvita

Gerrit Hohendorf ist außerplanmäßiger Professor an der Technischen Universität München und Leiter des Arbeitsbereichs Medizingeschichte am Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin. Er ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie (2002) und leitet das Motivationsprogramm für Patienten mit Abhängigkeitserkrankungen auf der Abteilung für Klinische Toxikologie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München. Er arbeitet zu den Voraussetzungen, zur Realgeschichte und zu den Nachwirkungen der Medizin im Nationalsozialismus, zur Geschichte und Ethik der Psychiatrie sowie zu aktuellen ethischen Fragen am Lebensanfang und am Lebensende aus einer historischen Perspektive. Er war beteiligt an der Konzeption und Gestaltung des Informations- und Gedenkortes für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde in der Berliner Tiergartenstraße 4 (2014) sowie an der Erarbeitung des Gedenkbuches für die Münchner „Euthanasie“-Opfer (2018). Aktuell ist er beteiligt an einem internationalen Kooperationsprojekt zur „Hirnforschung an Instituten der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Kontext nationalsozialistischer Unrechtstaten“.


Forschungsschwerpunkte

  • Psychiatriegeschichte 
  • Geschichte der Medizinischen Ethik 
  • Medizin im Nationalsozialismus 
  • Nationalsozialistische Krankenmorde in europäischer Perspektive 
  • Erinnerungskultur in Bezug auf den Nationalsozialismus 
  • Geschichte und Ethik der Sterbehilfe vom 19. bis zum 21. Jahrhundert 
  • Geschichte und Ethik der Reproduktionsmedizin 
  • Autonomie und Lebensende/Patientenverfügungen 
  • Ethik der Psychiatrie 

Forschungsprojekte

Laufende Forschungsprojekte:

  • Hirnforschung an Instituten der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Kontext nationalsozialistischer Unrechtstaten: Hirnpräparate in Instituten der Max-Planck-Gesellschaft und die Identifizierung der Opfer: Teilprojektleitung: Prof. Dr. Gerrit Hohendorf

 

Abgeschlossene Forschungsprojekte:


Mitgliedschaften

    • Fachverband Medizingeschichte 
    • Münchner Vereinigung für Geschichte der Medizin 
    • Akademie für Ethik in der Medizin 
    • Arbeitskreis zur Erforschung der nationalsozialistischen „Euthanasie“ und Zwangssterilisation 
    • Förderverein Internationale Jugendbegegnung Dachau e. V. 
    • Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V. 

    Publikationen

             Schriften- und Publikationsverzeichnis (Stand: Feb 2019)

        Vorträge

                 Verzeichnis wissenschaftlicher Vorträge

            Projekte

                 Verzeichnis wissenschaftlicher Projekte

            Lebenslauf

                 Lebenslauf Gerrit Hohendorf

             

            Robert Spaemann, Gerrit Hohendorf, Fuat S. Oduncu

            "Vom guten Sterben. Warum es keinen assistierten Tod geben darf"

            Freiburg im Breisgau 2015, ca. 160 Seiten.

             

            Christof Beyer, Petra Fuchs, Annette Hinz-Wessels, Gerrit Hohendorf, Maike Rotzoll, Jens Thiel

            "Tiergartenstraße 4 – Gedenk-Ort und Informations-Ort für die Opfer der national-sozialistischen „Euthanasie“-Morde – Texte in leichter Sprache"

            (übersetzt von Uta George und Susanne Göbel in Zusammenarbeit mit Anette Bourdon, Christine Groß-Manderbach, Elke Heinzelbecker, Anita Kühnel, Arnd Kunau & Klaus Lohmann)

            Berlin 2014, 99 Seiten.

            Gerrit Hohendorf

            "Der Tod als Erlösung vom Leiden – Geschichte und Ethik der Sterbehilfe seit dem Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland"

            Göttingen 2013, 327 Seiten.

            Gerrit Hohendorf

            "Die Psychosomatische Theoriebildung bei Felix Deutsch (1884-1964) - Ein Beitrag zur Geschichte der Psychoanalyse des Körpers (Abhandlungen zur Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften 99)"

            Husum 2004, 365 Seiten.