Stellungnahme Buyx zu Mensch-Tier-Chimären

Prof. Dr. Alena Buyx gibt Entwarnung in Bezug auf die Forschung zu Mensch-Tier-Mischwesen in Japan

Die Grenze zwischen Mensch und Tier sei durch die Forschung des japanischen Stammzellforschers Hiromitsu Nakauchi nicht in Gefahr beruhigt Prof. Dr. Alena Buyx, Professorin für Medizinethik an der Technischen Universität München (TUM) und Mitglied im Deutschen Ethikrat. In Gesprächen mit verschiedenen Medien (siehe z. B. Evangelischer Pressedienst (epd)) betont sie, dass es sich dabei nicht um Forschung an menschlichen, sondern an tierischen Embryonen handele. Menschliche pluripotente Stammzellen werden in einen tierischen Embryo eingepflanzt, der sich im Frühstadium befindet, mit dem Ziel auf den Menschen übertragbare Organe zu züchten. "Es ist noch unklar, ob das irgendwann funktioniert und wenn ja, wann", sagte Buyx. Zum Zweck der Heilung schwerer oder tödlicher Krankheiten bei Menschen halte sie diese Art von Forschung für zulässig. Dabei sei es aber wichtig den Tieren kein unnötiges Leid zuzufügen und diese Forschung nur äußerst sparsam und mit Bedacht einzusetzen.

Einen ausführlicheren Artikel des Evangelischen Pressedienst (epd) zum gleichen Thema finden Sie hier.